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15.11.2017

Orange the World

Veranstaltung zum Aktionszeitraum '16 Tage gegen Gewalt'

Im Aktionszeitraum „16 Tage gegen Gewalt“ wird Gewalt gegen Frauen in all ihren Ausprägungen thematisiert und ins Bewusstsein gerückt, dass es sich dabei um eine schwere Form der Verletzung der Menschenrechte handelt. Soroptimist International Österreichische Union folgt dem Aufruf der internationalen Kampagne „UNiTE to End Violence against Women“ von UN Women, der Frauenorganisation der Vereinten Nationen, indem wir uns der Aktion „Grazer Uhrturm wird orange“, anschließen. Mit diesem Zeichen gegen Gewalt wollen wir  auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam machen und die politisch Verantwortlichen auffordern, diesem wichtigen Themenfeld mehr Bedeutung zuzumessen.

Orange the World - Gemeinsam  gegen Gewalt an Frauen - (c) heforshe-graz.at
Orange the World - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen - (c) heforshe-graz.at

Soroptimist International ist ein weltweites Netz von berufstätigen und öffentlich engagierten Frauen. Gegründet 1921 tritt Soroptimist International mit über 75.000 Mitgliedern in 122 Ländern als weltweite Stimme für Frauen für Menschenrechte und Gleichberechtigung ein.
Geschlechtsspezifische Gewalt ist Teil eines gesamtgesellschaftlichen Phänomens, denn welche Form der Gewalt auch immer, sie ist tief im historisch gewachsenen Machtungleichgewicht und geschlechtsspezifischer Diskriminierung verankert. Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine Verletzung der Menschenrechte, beeinflusst die Möglichkeit von Frauen und Mädchen, ihr volles Potential zu entfalten und behindert ihre gesellschaftliche Teilhabe.
Österreich ist seit 2014 Mitglied der sogenannten Istanbul Konvention, dem Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und laut GREVIO-Bericht sind vom Expertinnen-Komitee des Europarats eine Reihe von Problemfeldern aufgezeigt worden: Vor allem die von der Regierung dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen - als zuständiger Stelle - zur Verfügung gestellten Mittel (€ 5 Millionen), entsprechen nicht den Vorschriften eines umfassenden und koordinierten Ansatzes zur Prävention und Bekämpfung aller Formen von Gewalt.

Näheres auch unter heforshe-graz.at/16-tage/

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14.11.2017

Kärntnerin erhält Dr. Eveline Wunder Gedächtnisstipendium

Vergabe im Gedenken an die ehemalige Soroptimist Austria Präsidentin

Wien (OTS) - „Vor wenigen Tagen jährte sich der Todestag von Eveline zum 10. Mal“, erinnerte Soroptimist Austria Präsidentin Mag.a Renate Magerle vor wenigen Tagen (10. Nov.) anlässlich der Übergabe des nach Eveline Wunder (Präsidentin Soroptimist Austria 1994-96, Juristin) benannten Stipendiums. Dieses jährlich zu vergebene Stipendium soll die Weiterbildung jener Frauen unterstützen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit anderen Frauen in juristischer, medizinischer, sozialer oder pädagogischer Hinsicht helfen möchten. Heuer fiel die Wahl der Jury (insgesamt 43 Einreichungen) auf die 22-jährige Kärntnerin Helena Gabriel - Absolventin der Macromedia Hochschule für Angewandte Wissenschaft (Schwerpunkt Medienmanagement) in München.

Helena Gabriel, Renate Magerle und Moderatorin Margit Laufer - (c) gg
Helena Gabriel, Renate Magerle und Moderatorin Margit Laufer - (c) gg

Der Betrag des überreichten Schecks (5.000 Euro) wird für die Studiengebühren des zweijährigen Masterstudiums „Vienna Masters of Arts in Human Rights“ an der Uni Wien verwendet - ein 2012 ins Leben gerufener Postgraduate-Lehrgang zur Ausbildung von Menschenrechtsexpertinnen.

„Die Kluft zwischen Anspruch und Praxis von Menschenrechten ist größer als je zuvor. Umso mehr brauchen wir junge, engagierte Menschen, die sich für dieses Thema einsetzen“, sagt Magerle. Das besondere „plus“ der heurigen Stipendiatin: Helena Gabriel wird zwei wichtige Expertisen - Menschenrechte und Medienmanagement - im Sinne benachteiligter Frauen optimal kombinieren können. „Letzteres ist von enormer Bedeutung, denn wie wir alle wissen, ist heutzutage ohne professionelle mediale Unterstützung kein Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Magerle, die sich auch über den positiven „Nebeneffekt“ der Kremser Benefizveranstaltung (Wein.Weib.Gesang – Die Weintaufe der weiblichen Art, Weinpatin & Musik Tini Kainrath) freut: „Mit dem Reinerlös organisiert der Soroptimist Club Krems Fidelitas gemeinsam mit der Fachstelle NÖ für Suchtvorbeugung ein regionales Präventionsprogramm zum Thema Essstörungen an den Kremser Schulen.“

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03.11.2017

Engagierte Personalentwicklerinnen gesucht

Staatspreis KNEWLEDGE_Human Resources Development ausgeschrieben

Das Wirtschaftsministerium sucht im Rahmen der Initiative des lebensbegleitenden Lernens im beruflichen Kontext wieder die Unternehmen, die die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter(innen) am besten fördern. Die Ausschreibung läuft noch bis Ende des Jahres. Eine Chance für soroptimistische Unternehmerinnen.

Staatspreisträgerin Birgit Wolfmair - (c) BMWFW
Staatspreisträgerin Birgit Wolfmair - (c) BMWFW

In welchen österreichischen Unternehmen wird für die Weiterbildung und Karrieren von Mitarbeitern am meisten getan? Das Wirtschaftsministerium ist wieder auf der Suche:  Dazu wurde der Staatspreis KNEWLEDGE_Human Resources Development  ausgeschrieben. Ziel des Staatspreises ist es, die Möglichkeit für österreichische Unternehmen und Organisationen zu bieten, mit ihren Personalentwicklungskonzepten in einen Wettbewerb zu treten und für innovative und professionelle Personalentwicklung ausgezeichnet zu werden. Wirtschaftsunternehmen können sich in den drei Kategorien  "Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeiter(innen)", "25 - 250 Mitarbeiter(innen)" bzw. "mehr als 250 Mitarbeiter(innen)" bewerben. und ihre Projekte vorstellen. Weiters wird ein Sonderpreis für NGOs, Vereine, öffentliche Unternehmen sowie ein Jury-Preis KNEWLEDGE_beyond limits vergeben - der Preis für jenes außergewöhnliche Projekt, das am meisten begeistert, berührt oder verändert.

2016 ging eine der Auszeichnungen an die Unternehmerin Birgit Wolfmair, Chefin von Wolfmair - Elektrostatische Pulverbeschichtung. Ihr Credo: Man muss Menschen Chancen geben! Und: "Das Erarbeiten einer Position aufgrund der Kompetenz muss möglich sein, wobei es unabdingbar ist, die Fähigkeit auf das eigene Gefühl zu hören, zu erhalten", sagt  Birgit Wolfmair. Sie kann auf die Kompetenz ihrer Mitarbeiterinnen zählen, deren Motivation auch dazu führt, dass es einfacher ist, bei Bedarf weitere gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen.

Mehr Information ist unter  www.knewledge.at  bzw. im pdf im Anhang zu finden.

Bewerbungen können unter  www.knewledge.at/bewerbung eingereicht werden.

Abgesehen davon: noch bis 15. November läuft die Ausschreibung zum EU-Innovationspreis für Frauen. Damit sollen Unternehmerinnen motiviert werden, innovative Produkte und Dienstleistungen unters Volk zu bringen. Der Preis „gibt herausragenden Unternehmerinnen öffentliche Anerkennung und inspiriert andere Frauen, ihrem Vorbild folgen“, sagte EU -Forschungskommissar Carlos Moedas.
Zu gewinnen sind 100.000 Euro für den ersten und 50.000 bzw 30.000 Euro für den zweiten und dritten Preis, sowie ein Sonderpreis von 20.000 Euro. Informationen und Ausschreibung ist hier zu finden: women-innovators
Bedingung ist allerdings, dass man schon mal im Bereich Forschung und Innovation gefördert wurde. Einreichschluss ist der 15. 11. 2017.

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02.11.2017

Tirolerinnen bei 25-Jahr-Feier in Szeged

Nationalhymne in Gebärdensprache

Im Süden Ungarns feierte der SI Club Szeged sein 25-jähriges Bestehen. Clubschwestern aus Österreich, Deutschland, England, Serbien, Slowenien, der Schweiz und der Slowakei feierten mit.

Szeged - (c) tourismusinformation szeged, regina stummer (2)
Szeged - (c) tourismusinformation szeged, regina stummer (2)

"Stadt des Sonnenscheins" wird Szeged genannt, weil die Statistik für das Stadtgebiet durchschnittlich 2000 Sonnenstunden pro Jahr ausweist. Die Region ist seit  mehr als 5000 Jahren besiedelt, die Stadt ist eine römische Gründung und Heerlager des sagenhaften Hunnenkönigs Attila.

Und: Seit nun 25 Jahren wirken in dieser historisch geprägten und sehr musikbegeisterten Stadt auch Soroptimistinnen - und das wurde mit einem Fest gefeiert, an dem auch viele Clubschwestern aus anderen Ländern teilnahmen.

Aus Österreich waren CS aus Wien, Krems und Kitzbühel angereist. Begeistert erzählten sie vom warmen Empfang, guten soroptimistischen Gesprächen und interessanten Projekten: So werden in Szeged unter anderem junge Musikerinnen und der Chor einer Schule für Gebärdensprache unterstützt, die im Rahmen eines Konzertes und dann auch beim Festakt im Stadtsaal des Rathauses eindrucksvolle Auftritte hatten. Einen musikalischen Gruß an die Ungarinnen entbot die Kremser CS Regina Stummer auf der Querflöte.

Berührt hat die Teilnehmerinnen auch, dass am Rande der Veranstaltung ein Wiedersehen zwischen einer deutschen CS und ihrem lange vermissten Vater ermöglicht wurde.

Die neuen Club-Kontakte sollen für künftige Projekte intensiviert werden.

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30.10.2017

Soroptimist Austria appelliert an künftige Regierung

Zeitpunkt ist reif für eigenständiges Frauenministerium!

Wien (OTS) - „Bereits bei der letzten Regierungsumbildung (2016) hat man es verabsäumt, die Frauenpolitik mit der Schaffung eines eigenständigen Ministeriums aufzuwerten. Dies darf nicht nochmals passieren, zumal die die Zeit mehr als reif ist, dieses wichtige Anliegen endlich in die Tat umzusetzen", sagt die Präsidentin von Soroptimist Austria, Mag.a Renate Magerle im Zusammenhang mit den jüngsten Enthüllungen rund um sexuelle Übergriffe in höchsten politischen (EU-)Kreisen.

- (c) BMFG
- (c) BMFG

Diese Vorfälle seien bedauerlich und würden letztendlich jene Situation wiederspiegeln, welche oft im ganz normalen Berufs- und Familienleben anzutreffen ist. Dass sexuelle Gewalt in- und außerhalb des Familienverbandes ein großes Thema sind und es Lücken im Gewaltenschutz gibt, zeige auch der kürzlich publizierte Bericht des Europarat-Expertinnen Komitees hinsichtlich der Umsetzung der Istanbul-Konvention (Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt) in Österreich.  

Ein eigenständiges Frauenministerium wäre ein erster logischer Schritt, Tendenzen in diese Besorgnis erregende Richtung entgegenzuwirken und den Herausforderungen der Querschnittsmaterie Frauenpolitik endlich gerecht zu werden.  

„Im Wahlkampf war immer wieder von ‚gerechter Sozialpolitik’ die Rede – leider kaum in Zusammenhang mit dem Thema Frauen. Ich hoffe, dass dieses wichtige Thema im Zuge der derzeitigen Sondierungsgespräche doch noch die notwendige Beachtung findet “, so der Appell Magerles an die Verhandler der laufenden Gespräche.  


Rückfragen & Kontakt:
Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: www.soroptimist.at

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