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20.04.2018

Soro-Unternehmerinnen treffen einander in Linz

Erstmals Come-Together organisiert

Beim 5. Unternehmerinnenkongress in Linz verabredeten sich erstmals auch die Soro-Unternehmerinnen zu einem Treffen. Dazu kamen CS aus Clubs in Mödling, Graz, St. Pölten, Melk und Gmunden.

Mögen die Geschäfte gut gehen!

Sorores in Linz - (c) autengruber
Sorores in Linz - (c) autengruber

CS, die  auch in unserer Unternehmerinnendatenbank gefunden werden wollen (Unionsseite im Bereich Intern), mögen bitte das angehängte Anmeldeformular ausfüllen und an unsere PDA Uschi Autengruber - u.autengruber@gmail.com - senden.

Mehr Information über die WKO-Veranstaltung findet ihr unter Unternehmerinnenkongress

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18.04.2018

SI-Stimme für NGOs in der UNO

CS Martina Gredler zum 2nd Vice-President der Conference of NGOs in consultative relationship with the United Nations gewählt

Martina Gredler ist seit sechs Jahren als SI-Repräsentantin im Einsatz. Hier erzählt sie von ihrer neuen Aufgabe bei der UNO.

- (c) CoNGO
- (c) CoNGO

Als SI-Repräsentantin seit sechs Jahren im Einsatz, habe ich das System in der UNO sehr schnell nutzen können. Vor drei Jahren wurde ich als Vorsitzende des NGO-Frauenkomitees gewählt und letztes Jahr wiedergewählt. Ich hatte unzählige Möglichkeiten, in diversen Foren, Diskussionen, Side-Events, Kongressen & Tagungen die Interessen von Frauen zu vertreten, ihre spezifischen Erfordernisse anzumelden, ihre speziellen Rahmenbedingungen zu beschreiben und individuelle Lösungen zu präsentieren.  Diese Ziele verfolgte ich mit großem Einsatz. Die Resultate fanden sich in UNO Resolutionen wieder, sobald ein Land die Forderungen übernahm und verteidigte. Diese Momente, in denen unsere Wünsche eine Umsetzung fanden, waren die Glanzstunden, für die wir gemeinsam kämpften.  Ich durfte zwei Mal als Mitglied die österreichische Regierungsdelegation zur CSW der UNO  nach New York begleiten. Die größte Frauenkonferenz war ein Highlight. Und an einem Tag durfte ich das NGO-Briefing leiten. Ein Ehre, die sehr selten einer Österreicherin zuteil wird.
Bei der großen Crime Conference in Quatar hatte ich dann Gelegenheit, an sehr prominenter Stelle diverse Projekte der Soroptimisten vorzustellen.

Nun ist eine neue Zeit angebrochen:

Die  Conference of NGOs in consultative relationship with the United Nations  (CoNGo) ist eine Vereinigung von ca. 700 NGOs mit einem zertifizierten Beraterstatus. Soroptimist International ist in den Vorstand gewählt worden - und ich bin durch die Vollversammlung  einstimmig in die Funktion der 2nd Vice-President gewählt worden.  Aufgrund der aktuellen Statuten bin ich nun weltweit tätig.
Das Frauen-Komitee der NGOs in der UNO habe ich einer Kollegin übergeben, um äquidistant zu allen Komitees zu sein, die ich zu vertreten habe; in Wien sind es immerhin 270 akkreditierte NGOs.
Als Dachorganisation ist CoNGo  bemüht, möglichst auf allen Ebenen der UNO die zivile Gesellschaft und deren Vereine  zu vertreten.
Wir verteidigen die Rechte zur Beteiligung an allen intergouvernementale Beratungen. Die zivile Gesellschaft und ihr NGos haben eine wichtige Rolle einzunehmen.  Oftmals sind NGOos viel näher an den Bürgerinnen und Bürgern. Meist können sie viel zielgerichteter  Empfehlungen aussprechen.  Der Kampf um Arbeitstitel, einzelne Wörter, bis hin zu Beistrichen ist bei der UNO zwar zermürbend, jedoch kann dies besonders wichtig werden. Etwa der jährlich wiederkehrende Kampf um den Begriff "Familie" führt langsam zur Aufweichung der traditionellen Vater-Mutter-Kind-Positionen.   Eine alleinerziehende Mutter/Vater findet sich nun in dem Begriff wieder und hat daher mehr Rechtssicherheit als vorher. Die Resolutionen sollten in das nationale Rechtssystem überleitet werden.  Nationale Berichte zeigen den Umsetzungsgrad auf. Die Analysen der NGOs sollen Staaten nach Ratifizierungen von internationalen Vereinbarungen an deren Umsetzungen "erinnern".

Es ist eine unglaubliche Verantwortung, weltweit so viele Organisationen vertreten zu dürfen. Ich hoffe das nötige Fingerspitzengefühl gepaart mit Diplomatie, Intuition und Cleverness aufzubringen.  Endlich ist der Plafond für SI durchbrochen. 

Mehr Infos auf der offiziellen Webseite der CoNGO

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04.04.2018

Frauenvolksbegehren 2018

247.436 Unterstützungserklärungen im Innenmisterium eingetroffen

Mehr als 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren  hat sich die Gesamtsituation für Frauen in unserem Land deutlich verändert - aber nicht unbedingt in allen Bereichen zum Besseren. Manche Verbesserungen, die damals in Familien- und Arbeitsrecht durchgesetzt worden sind, sind heute zahnlos und müssen angepasst werden.

frauenvolksbegehren.at unterstützen
frauenvolksbegehren.at unterstützen

Nach 20 Jahren gibt es nun ein neues Frauenvolksbegehren. Diese Initiative wurde durch Hanna Herbst und Andrea Hladky ins Leben gerufen. Man kann in allen neun Bundesländern in Arbeitsgruppen mitmachen, aber auch Spenden sind willkommen.  
Am 12. Februar begann das Einleitungsverfahren, in dem mehr als 8401 Unterstützungserklärungen gesammelt werden mussten. Innerhalb von nur acht Tagen wurden bereits mehr als 100.000 Unterschriften registriert. Jede geleistete Unterschrift – egal ob analog bei den Gemeindeämtern oder digital per Bürgerkarte – zählt auch bereits für das Volksbegehren.

Ursprünglich war geplant am Frauentag, dem 8. März,  die  Unterschriften im Innenministerium einzureichen. Dort wird nach Prüfung der Formalismen ein Termin für das tatsächliche Volksbegehren festgelegt. Dann sollen innerhalb einer Woche soviele Unterschriften wie möglich gesammelt werden, damit die Anliegen der österreichischen Frauen auch im Parlament behandelt werden müssen. Die mindestens notwendigen 100.000 Unterschriften dafür wurden sensationell bereits nach acht Tagen erreicht! Damit ist sicher gestellt, dass das Frauenvolksbegehren 2.0 im Nationalrat behandelt werden muss.

Ende Februar waren bereits mehr als 200.000 Unterstützungserklärungen abgegeben worden. Am Abgabetag, dem 4. April 2018, konnten im Innenministerium  247.436 Unterschriften gezählt werden. Das BMI hat nun drei Wochen Zeit, um den Termin für das tatsächliche Frauenvolksbegehren festzulegen.

Alle bis jetzt abgegebenen Unterschriften zählen bereits für das Volksbegehren.  Aber: In der Woche des Frauenvolksbegehrens zählt jede weitere Stimme.


Die wichtigsten Forderungen sind:
Gerechte Arbeitswelt
- Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit
- 50 % Quote in Wirtschaft und Politik
- Allgemeine 30 Stunden-Arbeit, damit die unbezahlte Arbeit (Familie) gerecht verteilt werden kann
Familie, Gesundheit und mehr Sicherheit
- Armut bekämpfen, insbesondere von Alleinerzieherinnen - durch staatlichen Unterhaltsvorschuss
- Flächendeckende, kostenlose, ganztägige, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für alle, die ihre Vollzeitbeschäftigung wieder aufnehmen wollen
- Verbot sexistischer Werbung und Förderung klischeefreier Medieninhalte
Teilhabe, Respekt und Wertschätzung
- Frauen und Mädchen sollen über ihren Körper selbst bestimmen können. Dazu gehören gratis Verhütungsmittel, legale Schwangerschaftsabbrüche
- Offensive für Gewaltprävention und –schutz, damit Frauen und Mädchen sicher vor psychischer und physischer Gewalt leben können
- Schutz von Frauen und Mädchen, die sich auf der Flucht befinden. Sie werden häufig Opfer sexueller Gewalt und Menschenhandel. Hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben.

Hier der direkte Link zur Webseite des Frauenvolksbegehrens.

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29.03.2018

Workshop 'Projektschmiede'

Neue Ideen und Zusammenarbeit

Projekte sind das Um und Auf unserer Arbeit, damit können wir unsere Vision „Bewusstmachen, Stellung nehmen und Handeln“ umsetzen und etwas bewirken.

Projektschmiede-Workshop ist angesagt - (c) fotolia
Projektschmiede-Workshop ist angesagt - (c) fotolia

Eine Projektschmiede ist ein Vernetzungsraum für Ideengeberinnen, Interessierte und Unterstützerinnen. Wir arbeiten an Projektideen in einem klar strukturierten Rahmen, der Co-Kreation und Kreativität stärkt. Dabei nützen wir „Art of Hosting“-Elemente, um die Erfahrungen aller Teilnehmerinnen einzubeziehen und gut gestärkt – mit Ideen, Motivation und Ergebnissen – wieder nach Hause zu fahren.

• Euer Club hat ein Projekt und Ihr wollt davon berichten?
• Ihr überlegt ein Projekt und würdet gerne von den Erfahrungen anderer profitieren?
• Ihr habt im Moment kein aktuelles Projekt, möchtet Projektanregungen hören und würdet gerne andere unterstützen?

Im Rahmen dieses Workshops werden wir

• Projekte „austauschen“ – vielleicht wollen andere die Idee „übernehmen“
• Aus den Erfahrungen lernen – Positives übernehmen und Stolperfallen verhindern (Projektstart, Motivation der Mitglieder, Durchführung, Abrechnung, Bericht, …)
• Projekte gemeinsam (weiter)entwickeln – aus der Vielfalt des Wissens und der Erfahrungen schöpfen und gemeinsam ein Projekt entwerfen denn gemeinsames „Arbeiten“ macht Spaß und erfüllt.
• Projekte „matchen“ – ein Club hat eine Idee, ein anderer Club beteiligt sich


Termin ist der 2. Juni 2018, 10.00 – 17.00 Uhr (Ort: Hotel IBIS in Linz (nahe Hauptbahnhof)
Teilnahmegebühr: € 80,-  (sollte vom Club übernommen werden, da die Inhalte essentiell für die Arbeit in den Clubs sind, gut wäre, wenn von jedem Club mehr als eine Teilnehmerin kommt)
Anmeldung: über den Kalender der Unions-Homepage www.soroptimist.at  bis spätestens  27.4.2018.


Trainer im Rahmen des Workshops sind  Mag. Rainer Krismer (AoH) und das Programm-Team der österr. Union
„Nur ein Club mit einem Projekt ist lebendig und wirkungsvoll“!

Zur Vorbereitung des Workshops ersuchen wir, die Vorbereitungsblätter  – Word-Dokument im Anhang –  rechtzeitig an das Programm-Team zu senden.
Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.
Renate Magerle (Unionspräsidentin),  Marcella & Uschi (Programm-Team)

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ProjektSchmiede_Vorbereitung.docx

22.02.2018

Großer „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“

Die vier Linzer SI Clubs – Club Linz I, Club Linz Fidentia , Club Linz Lentos, Club Juvenilia Linz – haben gemeinsam ein interessantes Projekt gestartet und den „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“ ins Leben gerufen.

Theresa Wimberger, Elisabeth Mitterlehner, Manuela Reichert, Lisi Mader - © Wolfgang Winkler
Theresa Wimberger, Elisabeth Mitterlehner, Manuela Reichert, Lisi Mader - © Wolfgang Winkler

Initiatorin Mag. Manuela Reichert, Präsidentin von SI Club Linz I: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, junge  talentierte Künstlerinnen mit geringem Einkommen, gerade beim schwierigen und langwierigen Einstieg  ins freiberufliche Künstlerleben professionell zu unterstützen, da Frauen im Kunstbetrieb immer noch stark unterrepräsentiert und benachteiligt sind.“

Mit dem „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“ erhalten junge Künstlerinnen eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung und professionelle Unterstützung: Durch eine Ausstellung der Arbeiten der Preisträgerinnen und durch drei Preise im Gesamtwert von 14.000 Euro (Hauptpreis 7.000 Euro und 2 Anerkennungspreise zu je 3.500 Euro)

Elisabeth Mitterlehner, Präsidentin vom Club Linz Fidentia, freut sich: „Durch den Zusammenschluss aller vier Linzer Clubs ist es gelungen, ein großes gemeinsames Projekt zur Förderung junger Frauen zu initiieren und ein starkes soroptimistisches Signal im öffentlichen Bereich von Kunst, Kultur und  Bildung zu setzen.“

„Wir möchten mit diesem Preis die angehenden Künstlerinnen  unterstützen, damit sie ihre Rolle in der Gesellschaft und der Kunstwelt selbstbewusst darstellen können. Gemäß unserem Programmfocus: „Female Empowerment“, der für die Zielvorgaben der Agenda 2030 der UNO eintritt, die besagt, dass …die Chancengleichheit bei der Übernahme von Führungsrollen auf allen Ebenen der Entscheidungsfindung …sicherzustellen ist“, bekräftigt Lisi Mader, Präsidentin von Club Linz Lentos.

Die Präsidentin vom Club Juvenilia Linz, Mag. Theresa Wimberger meint:  „Ich finde es wichtig, dass wir junge Künstlerinnen beim Übergang ins Berufsleben unterstützen, da Künstlerinnen oft eine lange finanzielle Durststrecke durchlaufen müssen, bis sie am Kunstmarkt Fuß fassen können und Belastungen im globalisierten Kunstbetrieb ausgesetzt sind, die hohe Flexibilität und Mobilität erfordern.“

Mit einer Pressekonferenz wurde am  15.02.2018 das Projekt den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Einreichfrist läuft von 1. März 2018 bis einschließlich 28. April 2018Bewerben können sich Künstlerinnen, sowie Studentinnen der Kunstuniversität bis zum vollendeten 35. Lebensjahr, die in Oberösterreich geboren oder mindestens seit zwei Jahren in Oberösterreich dauerhaft leben (siehe Ausschreibung). Mittels Portfolio, mit max. 5 Arbeiten, die in den letzten drei Jahren in den Sparten Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, neue Medien oder interdisziplinäre Kunstformen entstanden sind. 

Die Ausschreibungsunterlagen können auf den Homepages der Linzer Clubs Club Linz I, Club Linz Fidentia, Club Linz Lentos, Club Juvenilia Linz und der Kunstuniversität Linz heruntergeladen werden

Für das Projekt konnte eine namhafte Fachjury gewonnen werden bestehend aus Hemma Schmutz, Direktorin des LENTOS Kunstmuseums; Anneliese Geyer, Leiterin der Kunstsammlung des Landes OÖ; Andrea van der Straeten, Univ. Prof. Kunstuniversität Linz, Margund Lössl, Leitung Galerie 422, Soroptimistin; Susanne Purviance, Künstlerin, Vizepräsidentin Vereinigung Kunstschaffender OÖ, Soroptimistin.

Angedacht ist die Fortsetzung des „Soroptimist Künstlerinnenpreises Linz“,  in einem zweijährigen Zyklus, um junge Künstlerinnen auch in anderen Kunstsparten zu fördern.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und laden alle Clubschwestern herzlich ein zum feierlichen Festakt und zur Preisverleihung am 10. Oktober 2018 um 19:00 Uhr im Festsaal des OÖ Kulturquartiers Linz und zur anschließenden Ausstellungseröffnung in der Studiogalerie der KUNSTSAMMLUNG des Landes OÖ. Ausstellungsdauer von 11.10. bis 1.12. 2018, Ort: 4020 Linz, Landstraße 31, 2. Stock, Telefon: (+43 732) 77 20-163 95

Eure Präsidentinnen 

Manuela Reichert, Elisabeth Mitterlehner, Lisi Mader, Theresa Wimberger

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