Editorial

Internationaler Frauentag 8.März

Internationaler Frauentag 2012  „Heute für morgen Zeichen setzen" ist das Motto des Internationalen Frauentages 8. März 2012, denn es geht um die Gleichstellungvon Frauen und Männer und dies ist keine Aufgabe für bessere Zeiten. Es trägt langfristig zum Wachstum, Beschäftigung und zum sozialen Zusammenhalt bei. Weiterlesen

21.März Int.Tag der Eliminierung jeder Rassendiskrminierung

Dieser von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag, der die Eliminierung jeder Rassendiskriminierung einfordert, wird seit 1966 jährlich am 21. März begangen. Er erinnert an ein Massaker an Studenten, in Südafrika der 60iger Jahre, die friedlich gegen die Apartheitsgesetze demonstrierten. Seit der Weltkonferenz 2001 gegen Rassismus und Rassendiskriminierung wird dieser Internationale Tag mit noch größerer Aufmerksamkeit begangen. Soroptimist International hat als Longterm Project "Education to Leadership" und dieses Thema ist ein wichtiger Bildungsauftrag! Weiterlesen

22.März Welttag des Wassers

Der Weltwassertag wird jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Wie die Wasserdekade 2005 bis 2015 und das Weltwasserjahr 2003 wirbt der Weltwassertag vor allem für die Bedeutung des Wassers für die Menschheit, in der breiten Öffentlichkeit und in der Politik. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. Er wird jährlich auf Grund einer UN Resolution (1992) gefeiert.Das Thema des Weltwassertages 2012 lautet „Wasser und Nahrungssicherheit“ (Water and Food Security). Weiterlesen

UNESCO World Atlas of Gender Equality in Education

 UNESCO hat den „Weltatlas zur Gleichstellung in der Bildung" veröffentlicht! Vor 20 Jahren konnte ein Mädchen in Afrika, speziell südlich der Sahara, maximal  eine nur fünfjährige Schulausbildung in ihrem ganzen Leben erhalten. Heute kann man erwarten, dass ein Mädchen ca. acht Jahre im Klassenzimmer verbringen kann. Trotzdem sind es immer noch die Buben, die bevorzugt eine schulische und handwerkliche Ausbildung erhalten. Es besteht daher in vielen Ländern der Welt immer noch ein großes Ungleichgewicht. Weiterlesen

Wie schaffen es Frauen – auf der Karriereleiter ganz nach oben zu klettern?

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Autorin: Ursula della Schiava-Winkler

 

Copyright Foto: Ursula della Schiava-Winkler, Biennale Venedig 2010Ein beziehungsorientierter Führungsstil, ausgerichtet auf Teamwork und Konsens, sowie eine gelingende Integration von Arbeits- und Familienrollen, führt „typisch weiblich“ zum Erfolg – für die Managerin selbst, aber auch ganz besonders für das Unternehmen.

Eine aktuelle Studie befragte 62 Frauen aus verschiedenen Kulturen, die zwei Dinge gemeinsam haben: Sie haben Familie und sie haben es in großen Unternehmen bis ganz nach oben geschafft. Die Autorinnen der Studie kamen nach Auswertung der Interviews zu dem Schluss: Diese Frauen machen so einiges anders – anders als andere Frauen und anders als die Männer!

Um trotz ihres Zeit und Kraft fordernden Top Level Management Jobs auch noch ein zufriedenstellendes Familienleben organisieren zu können, befleissigen sich diese außergewöhnlichen Frauen einer Stratgie der Integration von Arbeits- und Familienrollen statt sie bewusst getrennt zu halten, wie es ansonsten bei Führungskräften meist üblich ist.

So ist es für die Top Level Mütter ganz wesentlich, sich ihren begrenzten Vorrat an Zeit zwischen Arbeit und Familie besser nutzbar zu machen. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen. Einerseits sind alle diese Frauen selbstverständlich höchst effiziente Multitasking-Expertinnen, anderseits haben sie auch den Mut zum Ungewöhnlichen. So nehmen sie ihre Kinder mit auf Business Trips und manchmal sogar überhaupt mit auf den Arbeitsplatz. Schreibtischarbeit erledigen sie oft von zu Hause und verlegen diese „Homeworking“-Zeiten dann meist auf den Abend, wenn die Kinder bereits zu Bett gebracht wurden. Arbeitsbezogene Essenseinladungen werden dementsprechend hingegen eher als Mittags- denn als Abendtermine organisiert.

Um ein optimales Zeitmanagement hinzubekommen, sind es die weiblichen Führungskräfte gewohnt, sich ganz klare Ziele und Prioritäten sowohl für ihr Arbeits- als auch für ihr Familienleben zu setzen, die ihr Verhalten vorgeben und sie keine Zeit mit Unwesentlichem verlieren lassen. Dazu gehört auch das Outsourcing von bestimmten Tätigkeiten an bezahlte Helfer, aber auch an Verwandte und Partner. Hierbei lautet eine goldene Regel: Alle Dinge, die nicht direktes Zeit-Verbringen mit der Familie beinhalten, also Tätigkeiten wie Einkaufen oder Putzen, werden „nach außen vergeben“. Und auch, wenn es diese Mütter aufgrund ihres Managementjobs nicht schaffen, ihre Kinder vollständig selbst zu betreuen, ist das kein Drama. Wichtig ist es ihnen aber auf jeden Fall, das Leben der Kinder gut genug zu organisieren, dass es ihnen an nichts fehlt. Abgesehen davon beteiligen sich an der Kinderbetreuung die Partner der Frauen mit großem Engagement und oft auch andere Verwandte, zu denen die Kinder eine gute Beziehung hergestellt haben. Die Mutter selbst is aber jedenfalls bei allen wichtigen Ereignissen im Leben der Kinder dabei, wozu Schul- oder Sportevents zählen, aber z.B. auch das tägliche gemeinsame Abendessen im Kreise der Familie. Ist die Executive-Mama aber trotzdem mal verhindert, so kompensiert sie ihre Abwesenheit zumindest durch häufiges und ausführliches Telefonieren mit den Kindern, oder lässt sich sogar die Hausaufgaben der Kinder per Fax oder Computer schicken und sendet sie dann verbessert zurück.

Wie bereits mehrmals angeklungen, ist bei dieser Lebensweise einer jedenfalls unerlässlich: Ein Partner, der mitmacht und unterstützt. Mit einem typischen „Macho-Mann“ kann eine Top Level Management Mutter da nichts anfangen. Ihr Partner muss hilfsbereit sein und gleichzeitig selbst seinen Mann stehen, muss selbstsicher und loyal sein und so seiner Frau auch eine emotionale Stütze bieten können. Die Partner müssen zudem gemeinsame Zielsetzungen haben und eine ausgeprägte Kommunikationskultur über das Ausverhandeln von Bedürfnissen und gegenseitigen Erwartungen. Außerdem ist die Einstellung beider Partner zum Thema „Mutterschaft“ hierbei ganz entscheidend: Weder die Frau selbst noch ihr Partner dürfen der Mutterrolle zu viel falschen Perfektionismus abverlangen. Superwoman existiert nun mal nicht, und falls es sie wirklich gäbe, wäre sie schon lange einem Burnout erlegen. Mit diesem Wissen hat weder die Frau selbst zu viele Schuldgefühle, „nicht genug da sein“ für ihre Familie, noch macht ihr Umfeld ihr deshalb Vorwürfe, eine „schlechte Mutter“ zu sein. Im Gegenteil, die Arbeit wird – ähnlich wie bei männlichen Führungskräften – eher als Verbündeter der Familie gesehen denn als Feind, sie bringt ihr schließlich Geld und Wohlstand.

Aber nicht nur im kreativen Organisieren und Integrieren ihres Familienlebens sind die Top Level Managerinnen etwas ganz Besonderes. Auch ihr Führungsstil ist anders, ist „transformational“, ist gut für das Unternehmen.

Ein weiteres entscheidendes Ergebnis der Studie über Executive Mütter ergab die Analyse ihres Führungsstils. Der kann nämlich durchgehend als partizipativ, demokratisch, kollaborativ, beziehungsorientiert, hilfsbereit, moralisch und wertschätzend beschrieben werden. Ein solches Führungsverhalten ist in der Literatur als „Transformationaler“ Führungsstil bekannt.

Transformationales Führen ist nicht macht- und wettbewerbsorientiert, sondern beinhaltet ein überzeugtes Commitment für die Förderung der MitarbeiterInnen, für das ausführliche Kommunizieren mit MitarbeiterInnen, dafür, diese immer zu informieren und kein Wissen aus Machtgründen zurückzuhalten. Andere zu motivieren und zu unterstützen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen, ist dabei ebenfalls selbstverständlich. Transformationale Führungskräfte zeigen ihren MitarbeiterInnen außerdem stets die Verbindung zwischen ihrer Leistung und ihrer Kompensation auf, machen sie transparent. Einige der Top Level Managerinnen in der Studie sprachen in diesem Zusammenhang auch sehr treffend davon, „wie gute Grossmütter“ mit ihren MitarbeiterInnen umzugehen: Streng, wenn nötig, aber immer unterstützend.

Durchgehend zeigten die Frauen in der Studie sowohl ein hohes Verantwortungsbewusstsein als auch ein hohes Selbstwertgefühl – Voraussetzungen, die für transformationales Führen optimal sind. Weitere, allen Frauen gemeinsame Voraussetzungen waren eine gute Ausbildung, eigene Mütter die Selbstvertrauen gaben, das Vorhandensein positiver Role Models und hilfreicher Mentorinnen, hohe eigene Erwartungen sowohl an die Qualität von Arbeits- als auch von Familienleben, eine hohe Arbeitsmotivation und klare Zielsetzungen, sowohl für die Arbeit als auch für das eigene Leben.

Abgesehen davon zeichnete alle Managerinnen eine „Working hard & working smart“ – Einstellung aus: Sie waren nicht aufgrund einer Art immer schon vorhandenen Traums von der großen Karriere an die Spitze gekommen, und auch nicht, weil ihre Herkunft und die Beziehungen ihrer Familie es ihnen nahe gelegt hatten, sondern durch gute und effiziente Arbeit. Und dessen waren sie sich auch bewusst.

Schließlich passen sich die Top Level Mütter auch nicht an als typisch männlich bekannte Führungsstile und –konventionen an, sondern schaffen ihre eigenen Voraussetzungen für erfolgreiches Führen, die eben neben einem transformationalen Führungsstil auch eine kreative Integration von Arbeits- und Familienleben beinhalten. Und last but not least haben weibliche Top Führungskräfte mit Familie vielen ihrer männlichen Kollegen auch noch einen weiteren Erfolgsfaktor voraus: Sie schöpfen aus der gelungenen Integration von Arbeitserfolgen und einer glücklichen Familie, in denen sie als Mutter trotz allem die treibende Kraft sind, eine ganz besondere Motivation und Zufriedenheit mit ihrem Leben.

Aus all diesen Gründen zahlt es sich für Unternehmen aus, Frauen als Führungskräfte vermehrt zu fördern und auf ihre Bedürfnisse nach Integration von Arbeits- und Familienleben einzugehen. Denn tatsächlich: Einige Studien weisen sogar darauf hin, dass Frauen die besseren Führungskräfte sind. Für die USA haben Krishnan & Park 2005 mit der Analyse von 700 Unternehmen aus Fortune 1000 nachgewiesen, dass die Unternehmenskennzahlen umso positiver ausfallen, desto mehr Frauen im Top-Management des jeweiligen Unternehmens beheimatet sind. Zu den gleichen Ergebnissen kamen die Unternehmensberatung McKinsey für Deutschland und eine Studie der London School of Economics für England.

Und eines ist sicher: Wenn Unternehmen Frauen mehr fördern, ihnen Unterstützung dabei geben, sich zu entwickeln, das transformationale Führen und die Verhaltensweisen, die es bedarf, um Familien- und Arbeitsrollen erfolgreich zu integrieren, gezielt zu erlernen, dann wird der Arbeitgeber genauso davon profitieren wie die (Neo-)Managerin.

Literatur: Women at the Top: Powerful Leaders Define Success as Work -Family in a Culture of Gender. Fanny M. Cheung, Diane F. Halpern, April 2010, American Psychologist

http://www.medianet.at/career/article/die-zahl-der-chefinnen-schwindet

http://www.wiwo.de/management-erfolg/warum-weibliche-fuehrungskräfte-den-firmenwert-steigern

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,druck-706650,00.html

PRESSEMITTEILUNG - Wien, 28.2. 2011
Women Power Business
Schulterschluss der großen Frauen-Netzwerke in Österreich
Weibliche Wirtschaftsmacht unterstützt frauenfördernde Unternehmen

icon PRESSEMITTEILUNG - Wien, 28.2. 2011 Women Power Business Näheres auch unter www.socialskills4you.com

 

News aus den Clubs

Charter Club Klosterneuburg - 1.-3.Juni 2012

 Wir laden herzlich ein zur Charterfeier des 54.Clubs in Österreich   Club Klosterneuburg hat seinen Sitz in der historisch bedeutsamen Stadt vor den Toren Wiens, welches vom mächtigen Augustiner… Weiterlesen

Das war die Int. Winterwoche in Kitzbühel 2012

      Winterwoche wieder ein voller Erfolg ! Bereits zum 16. Mal luden die Soroptimistinnen des Bezirkes Kitzbühel Clubschwestern aus ganz Europa zur Int. Winterwoche nach Kitzbühel.   Weiterlesen

News aus der Europäischen Föderation

Weitere Events im chronologischen Terminspiegel

Einfach auf der Startseite zu finden , jeder Event ist mit Details auch einzeln abrufbar . Weiterlesen

60 Jahre SI Deutschland/ Club Frankfurt

Der Soroptimist Club Frankfurt am Main, gegründet 1952, ist nach Berlin der zweitälteste Club in Deutschland. Mit der Gründung des Clubs Frankfurt erfolgte 1952 auch die Bildung der Deutschen Union, Weiterlesen

SI Club Szeged Ungarn

 Wir veranstalten unser 20 jähriges Jubiläum  vom 20. bis zum 22. April 2012 in Szeged / Ungarn Alle Clubschwestern und ihre Freunde sind herzlich eingeladen um unser Fest in Szeged gemeinsam zu… Weiterlesen

3 faches Jubiläum in Bulgarien

Ein Fest in Sofia 31.5. -3.6.2012 10 Jahre Bulgarische Union, 20 Jahre Club Sofia, 15 Jahre Club Burgas The programme includes a preprogramme tour(Roses & Wine)as well as an official Gala Dinner in… Weiterlesen

News aus der Österreichischen Union

Generalversammlung der Österreichischen Clubs 10./11.März 2012 in Linz

Einladung zur Generalversammlung der Österreichischen Union von Soroptimist International am 10.-11.März 2012 in LINZ Steinerner Saal im Landhaus, Landhausplatz 1 Samtag 10.März 13 - 18h Sonntag 11.März  9 - 13h  Anmeldung : Unionssekretärin Uschi… Weiterlesen

Weltgesundheitstag 7. April 2012 „Altern und Gesundheit: Gesundheit erfüllt die Jahre mit Leben“

Die Menschen in der Europäischen Region leben heute länger als je zuvor. In den 53 Ländern der Europäischen Region der WHO beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt für Männer über 72 Jahre, für Frauen liegt sie bei ca. 80 Jahren.… Weiterlesen

Walk the World 10.Juni 2012

Walk the World (Wandern für den guten Zweck) ist ein Gemeinschaftsprojekt des World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen und anderen Institutionen. Mit der seit 2003 weltweit durchgeführten Veranstaltung wird versucht, den Hunger in der… Weiterlesen

Dr.Evi Wunder Gedächtnis Stipendium - Ausschreibung 2012

Stipendium der Österreichischen Union 2012/201  Die Österreichische Union von Soroptimist International vergibt im Gedenken an die besonders verdiente Clubschwester Dr. Eveline Wunder (1935 – 2007)jährlich ein Stipendium in Höhe von 4.800 Euro.… Weiterlesen

Club Bad Ischl lädt ein in das schöne Salzkammergut

   Im Namen der Österreichischen Union freuen wir uns auf zahlreiche Teilnahme. Einladungen und Direktanmeldung unter www.soroptimist-badischl.at Weiterlesen

News aus Soroptimist International

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 TIS Dezember 2011  Download TIS   http://www.soroptimistinternational.org   Weiterlesen