Wir, die Damen vom Soroptimist Club Steirisches Ennstal-Gröbming möchten euch gerne einladen,
uns bei unserem Stand „Die Tankstelle“ während des Nachtslaloms in Schladming am
Montag, 24. Jänner ab 18 Uhr
Dienstag, 25. Jänner ab 10 Uhr
zu besuchen.
Ihr findet uns direkt in der „Weltcup-Meile“ in der Schladminger Fußgängerzone vor dem Hotel NEUE POST, gleich neben BIPA oder dem Red Zac Geschäft.
Wir „servieren“ heißes, selbstgemachtes Chilli con Carne, Glühwein, Bier u.v.m.!
Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr mit euren Freunden eine „Aufwärmrunde“ vor dem Rennen oder einen „Einkehrschwung“ nach dem Spektakel bei uns macht!
Auf euer Kommen freuen sich
die 35 Ennstaler Soroptimistinnen!
Unionsgala Soroptimist Österreich - mit Podiumsdiskussion
"Helfende Hände - Mani che aiutano" 
http://www.idee.at.gg/ In Zusammenarbeit mit dem Verein Idee, dessen ideologische Ziele und Ausrichtungen gut mit unseren Werten von SI harmonieren entwickelte ich mit der Obfrau Susanne Palfrader und ihrem Vorstand das Projekt der „Hilfe für Aquila“. Die Mitglieder des Vereins “Idee“ wollten in ihrer Studienferien aktive Hilfe einbringen, wir hatten den geeigneten Ort und traurigen Anlass dafür. Bereits vor einem Jahr im April 2009 hatte die Österreichische Union beschlossen, den Erdbebenopfern von L` Àquila Hilfe zukommen zu lassen, bzw. den ortsansässigen Soroptimist Club zu unterstützen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten mit den italienischen Behörden „durften“ die freiwilligen Helfer ihre verdienten Oster -Semesterferien, ihre Freizeit und ihre Arbeitskraft gepaart mit jugendlicher Begeisterung sich für eine gute Sache einzusetzen, umsetzen.
Das Projekt wurde von uns mit insgesamt 1000 Euro gestützt für die von den italienischen Behörden geforderte nötige Versicherung, Beitrag zu den Fahrtspesen und Kosten für Arbeits-T-Shirts mit unseren Logos. Der Club Bregenz und die österreichische Union von Soroptimist International übernahmen je 500 Euro.
Anbei der Bericht der Obfrau des Vereins „IDEE“ Susanne Palfrader, Studentin - Politikwissenschaften/Sinologie und Fotos unseres Projekts.Christine PEER
Helfende Hände – mani che aiutano
Bericht von Susanne Palfrader – Clubobfrau „IDEE“Am 27. März 2010 gegen Mittag kam eine von der langen Fahrt erschöpfte neunköpfige IDEE-Gruppe unter dem Motto „Helfende Hände – Mani che aiutano“ in Pescomaggiore, 15km entfernt von L’Aquila in den italienischen Abruzzen an.
Unser Einsatzort l‘EVA (l'Eco Villaggio Autocostruito a Pescomaggiore), was soviel bedeutet wie selbstkonstruiertes Ökodorf in Pescomaggiore präsentierte sich uns als Baustelle, bestehend aus zwei fertigen und zwei im Werden begriffenen Strohhäusern, umgeben von einer idyllischen Berglandschaft irgendwo im nirgendwo.
Piero, der mit seiner Familie bereits eines der Häuser bewohnte, empfing uns, nachdem unsere Identität geklärt war, herzlich; eine Gemütsstimmung, die in den nächsten Tag andauern sollte und der auch unsere absolute Kommunikationsbarriere nichts anhaben konnte. Einfacher und kommunikativer gestaltete sich das Gespräch mit Antonio, dem Obmann von l’EVA, der englisch und Frederico, der sogar deutsch sprach. Die zukünftigen BewohnerInnen der Siedlung, allesamt Menschen, die beim Erdbeben am 06. April 2009 alles verloren hatten, erwiesen sich bald schon als eingeschworene Gemeinschaft, die das ihnen zuteil gewordene Schicksal ebenso zu verbinden schien, wie eine Lebenseinstellung, die keinen allzu großen Wert auf persönlichen Besitz und Raum legt. L’EVA soll ein neues Zuhause schaffen, den Widrigkeiten trotzen und die Geschehnisse vergessen machen.
Wie schlimm es in Wirklichkeit um die Region steht, konnten wir schon am zweiten Tag miterleben, als wir Teil der allsonntäglichen Manifestation wurden, während der die von der Regierung gesperrte historische Altstadt von L’Aquila, die Zona Rossa gestürmt wird um die Aufräumarbeiten in der, nach einem Jahr noch immer in Trümmern liegenden Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Ob dieser skurrilen Szenerie einer Geisterstadt, waren und sind wir fassungslos. Hilfsgelder von UNESCO, EU und privaten SpenderInnen sind verschwunden. In dunklen Kanälen und dem Rachen der Betonmafia, die an der Peripherie eine neue Stadt erbaut, in der die Menschen zu leben genötigt sind. „Riprendiamoci La Citta‘“ skalieren sie und glauben an ein Morgen, das im Augenschein dieser Umstände so schwer vorstellbar ist.
L’EVA ist ein Projekt, welches dieses Nachvorne blicken symbolisiert und so machen wir uns an die Arbeit:
Im Laufe der Woche wird eines der beiden Häuser außen und innen mit einem Gitter ummantelt, welchen Stabilität schaffen und das Haften des Putzes ermöglichen soll. Wir planen und installieren die komplette Elektrik, sowie die Wasserinstallation. Das Haus wird von außen und innen verputzt. Beim zweiten Haus werden drei Fenster- und drei Türstöcke konstruiert und gebaut und wir erlernen die Technik des Wändebauens mit Strohballen. Als zusätzliches Geschenk für die zukünftigen BewohnerInnen des Dorfes planen und bauen wir eine üppige Kräuterspirale.
Alle keine Profis auf unserem Gebiet schlugen wir uns wacker, die Motivation blieb fast durchgehend konstant hoch und was wir geschaffen haben kann sich sehen lassen.
Die Abende nutzten wir zum einen um unsere müden Finger auszuruhen und zum anderen um den köstlichen Montepulciano d’Abrruzi zu kosten. Auch um unser leibliches Wohl war man sehr bemüht, was in einer herrlichen Grillerei am Ostersamstag gipfelte, wo neben grandiosem Lamm- und Rindfleisch auch guter Wein gereicht wurde.
Unser Projekt in Pescomaggiore war ein Erfolg. Wir waren aktiv und haben etwas für Menschen geschaffen, die beim Erdbeben am 6.April 2009 alles verloren haben.
Weitere Arbeits- und Situationsfotos finden sic auf der Homepage www.idee.at.gg

Jugendgewalt – Jugendkriminalität
Referent: Abt. Insp. Günter WESNER
Polizei Liezen - Kriminalprävention
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